Reglement für die Schweizer Meisterschaft im Axt- und Messerwerfen 2022

Das sportliche Werfen von Messern und Äxten ist ein Präzisionszielschießsport, die folgende Regelung wurde für die Meisterschaft entworfen basierend auf der Grundlage des Regelements der U.K.A.T. und Eurothrowers. Ziel ist eine sichere Ausübung des Sports.

 

Ausrüstung

Messer

Nur Messer mit harter / feststehender Klinge. Sie müssen absolut unscharf sein und die folgenden Abmessungen einhalten: Länge: Mindestens 23 cm, höchstens 40 cm. Klingenbreite: Maximal 6 cm. Gewicht: Mindestens 170 g.

Äxte (Tomahawks)

Sie müssen ein Gesamtgewicht von mindestens 500 g haben, einen Griff mit einer Mindestlänge von 30 cm haben, die Höhe der Schneide in gerader Linie von Punkt zu Punkt gemessen darf maximal 12 cm betragen.

Dimensioni Coltello ed Ascia

Ziel & Bahn

Für jede Bahn müssen Ziele in 3er-Batterien bereitgestellt werden und die folgenden Eigenschaften und Abmessungen einhalten: Material: Holz. Dies kann in Scheiben von Baumstämmen erfolgen (empfohlen und bevorzugt), Zusammenbau von Holzwürfeln, die aus einem Balken gewonnen werden (sogenanntes „end grain target“).

Das Ziel hat eine runde Form mit einem Durchmesser von 50 cm und ist in 5 konzentrische Kreise in den Farben Schwarz, Weiß (transparent) und Rot unterteilt, wie auf dem Bild unten angegeben. Die Kreise wechseln sich mit einer Zunahme von 5cm ab und entsprechen den Punkten von innen nach außen als 5,4,3,2,1.

Scema Bersaglio

Jede Bahn muss mit 3 Zielen ausgestattet sein, die sicher, stabil und gemäß den Bestimmungen des Reglements platziert und befestigt sind. Jede Bahn muss mit Linien am Boden versehen sein, die deutlich und sichtbar sind, parallel zu den Zielen und in Abständen von 3-4-5-6-7 Metern angeordnet sind. Jede Bahn muss ausreichend breit sein, damit sich der Werfer bequem vor jedem Ziel positionieren kann (empfohlene Mindestbreite: 2 Meter).

Die 3 Zielscheiben müssen in einer Höhe von mindestens 130 cm und höchstens 160 cm montiert werden, gemessen vom Boden bis zur genauen Mitte der Scheibe.

Montaggio bersaglio

 

 

Die Scheiben und Wurflinien müssen vor Beginn des Wettkampfes vom Schiedsrichter vermessen und genehmigt werden.

Sicherheit und Organisation

Das Werfen auf Wettkampfscheiben ist nur in Anwesenheit eines Schiedsrichters / Standmeisters erlaubt. Auch das Werfen auf Trainingsscheiben ist nur mit 1 Werfer pro Linie erlaubt. Die Bergung der Waffen erfolgt nur nach ausdrücklicher Erlaubnis des Standmeisters mit dem Wort „RECOVER / RECOVERY“. Während der Bergung ist das Werfen auf die Leinen verboten.

Der Wurfbereich ist vom Pubblikum getrennt, nur Standmeister und Schiedsrichter, score und aktive Werfer dürfen den Wurfbereich betreten (Personal, Presse mit ausdrücklicher Erlaubnis des Standmeisters). Werfer, die nicht an der Reihe sind, warten im Publikumsbereich. Während des Wechsels ist das werfen bis zur Freigabe durch den Standmeister verboten.

Teilnehmer unter 18 Jahren müssen von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden.

Die Entscheidungen des/der Schiedsrichter(s) sind endgültig und unwiderruflich.

Personen, die andere Personen oder sich selbst gefährden, können vom Standmeister ohne Vorwarnung des Wurfbereichs verwiesen werden. Bei unsportlichem Verhalten werden die Teilnehmer durch den Schiedsrichter vom Wettkampf ausgeschlossen.

Jeder Teilnehmer muss über eine in der Schweiz oder im Herkunftsland abgeschlossene Haftpflichtversicherung verfügen. Jeder Werfer muss den Haftungsausschluss des Veranstalters unterschreiben und diese Regeln vor dem Wettkampf gelesen haben.

Während des Wettkampfes muss ein medizinisches Set verfügbar sein.

Wettbewerbsregeln

WALK-BACK Messer& Äxte

Walk-Back ist die Spezialität, durch die der Titel eines nationalen / internationalen / Weltmeisters im Messer- und Axtwerfen bei Veranstaltungen eines angemessenen Niveaus verliehen wird, die von den verschiedenen Organisationen offiziell anerkannt werden. Die Regeln sind für den Axt-Walk-Back und den Messer-Walk-Back gleich und lauten wie folgt:

Durchführung

Es werden drei identische Ausrüstungsstücke verwendet, die zuvor vom Schiedsrichter überprüft und genehmigt wurden.

Es wird aus Entfernungen von 3-4-5-6-7 Metern geworfen.

Die geworfenen Waffen müssen mindestens eine halbe Drehung machen, bevor sie das Ziel treffen.


Begonnen wird an der 3-Meter-Linie und werfen erfolgt jeweils auf ein Ziel von links nach rechts. Am Ende dieser Serie von 3 Würfen werden die Wertungen für jeden einzelnen von einer drittperson, der allgemein "Scorer" genannt wird (Werfer der vorherigen Gruppe, siehe unten), gewertet.
Danach kann der Werfer die Werkzeuge zurückholen und zur nächsten Distanz übergehen.


Dieser Vorgang wird für jede Distanz bis zu 7 Metern wiederholt und wird "ein Spaziergang" genannt. Jeder Spaziergang besteht daher aus insgesamt 15 Würfen (3 für jede der 5 vorgesehenen Distanzen).
Am Ende des Spatzirgangs (Walk) bewegt sich der Werfer auf die Wurfbahn zu seiner Rechten und beginnt einen weiteren Walk von der 3-Meter-Linie.

Der Wettbewerb besteht aus 4 Walks mit insgesamt 60 Würfen.

La categoria “no-spin” vine svolta nell medesimo modo del Walk-Back coltelli ed ascie (distanze ecc.). La tecnica usata per lanciare l’arma deve garantire una rotazione massima di 180° fino all’ bersaglio.

Am Ende des Durchgangs übergeben die Scorer die Punkte an den Schiedsrichter / Punktrichter. Die Werfer werden vom Range Master eingeteilt und sind die Scorer für die nächste Wettkampfgruppe.

Punkte

Für jeden einzelnen Wurf wird die Punktzahl für den Sektor vergeben, in dem die Waffe steckt. Die Punktzahl geht Von 5 Punkten für die Mitte, auf 1 Punkt für den äußersten Sektor des Ziels.

Für den Fall, dass die Waffe die Linie zwischen 2 Sektoren schneidet, wird die höhere Bewertung vergeben.

Damit die Punktzahl gültig ist, muss die Waffe fest stecken. Der sichtbare Teil in Kontakt mit der Zieloberfläche bestimmt, welcher Punkt erreicht wird. Der Werfer kann vor dem nächsten Wurf die Wertung des Punktes durch den Scorer verlangen, andernfalls gilt ein Herunterfallen der Waffe bei einem folgenden Wurf als 0.

Wenn die Waffe nicht feststeckt oder außerhalb des Punktebereichs landet, werden keine Punkte vergeben.

Der Werfer muss beide Füße hinter der Distanzlinie haben, von der aus er wirft. Wenn er die Linie mit seinem Fuß berührt oder wenn er sie überquert (den Boden hinter der Linie mit seinem Fuß berührt), bevor die Waffe im Ziel steckt, werden null Punkte vergeben. Der vordere Fuß darf nicht mehr als 1 m von der Linie entfernt sein.

Im Falle einer zweifelhaften Wertung, wenn der Werferund der Scorer sich nicht einig sind, greift der Schiedsrichter ein und seine Entscheidung ist endgültig und unwiderruflich.

Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 75 Punkte pro Spaziergang, also insgesamt 300 Punkte.